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DIN 662

Unter der DIN 662 findet man Linsennieten. Sie gehören zur Familie der Nieten. Nieten gehören zur Befestigungstechnik und sind verformbare Verbindungselemente.

Aussehen

Die Linsennieten verfügen, wie es der Name bereits nahe legt, über einen Linsenkopf. Mithilfe eines sehr einfachen Prinzips, nämlich durch das Verformen der Nieten, wird eine einfache Verbindung hergestellt.

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Anwendungsgebiete

Linsennieten der DIN 662 sind optimal dazu geeignet, flache Bauteile miteinander zu verbinden. Auf diese Weise können verschiedene Materialien wie zum Beispiel Blech, Kunststoffe, Leder und Stoffe miteinander verbunden werden. Zu beachten gilt dabei, dass die Flachteile stabil genug sind. Zum Beispiel bei der Arbeit mit Stoff oder Leder ist es sinnvoll, vorher einen Anwendungsversuch durchzuführen. Die Technik des Vernietens ist heute größtenteils durch das Schweißen verdrängt worden. Nur noch beim Flugzeugbau und bei der Reparatur historischer Maschinen bedient man sich noch der Technik des Vernietens.

Vernieten

Die Montage der Nieten ist simpel. Die zu verbindenden Teile werden durchbohrt. Danach wird der Niet durch die Bohrungen geführt. Der Schaft der Niete wird dann mit einem Werkzeug verformt. Wichtig ist dabei, dass das Bohrloch minimal größer sein muss, als der Durchmesser der Niete ist. Zum Schluss wird entweder mit einem Hammer oder optional auch mit einem Nietkopfsetzer der Schließkopf hergestellt wird.

Material

Linsennieten der DIN 662 bieten wir Ihnen in unserem Shop aus blankem Stahl, Aluminium und Kupfer an.

DIN 662 Skizze
DIN 662 Technische Daten
Nr. d1 d2 d3(min.) e(max.) k L
6 3 6 2,87 1,5 1,5 8
7 3,3 6,6 3,17 1,7 1,7 8,5
8 3,5 7 3,37 1,75 1,8 10
9 4 8 3,87 2 2,1 12
12 5 10 4,82 2,5 2,5 16
15 6 12 5,82 3 3 20