Hammer

Hammer findet man in verschiedenen Anwendungsgebieten, nicht nur beim Heimwerken und im Handwerk als Werkzeughämmer.. Auch als repräsentative Objekte haben sie zum Beispiel eine Funktion. Denken Sie nur einmal an den Richterhammer oder den Auktionärshammer. In der Medizin wird er zum Testen der Reflexe verwendet. Außerdem sind Hämmer, und da sind wir wieder näher an unserem Thema, Teile von Maschinen wie Fallhämmer oder

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Presslufthammer. Wir wollen uns hier auf die Werkzeughämmer konzentrieren, und da auf die handbetriebenen, also die Hämmer, die wir mit unserer eigenen Kraft benutzen.

Aufbau eines Hammers

Schon in der Urzeit verwendeten menschenähnliche Affenarten und dann Menschen die Vorform des Hammers – den Faustkeil. Später kam man auf die Idee, den Arm zu verlängern und somit die Schlagkraft zu erhöhen. Ein Stiel wurde drangebaut! Zunächst wurden Hammerkopf und Stiel durch Seile, Bänder, Bast etc. , die überkreuz um diese gewickelt wurden, befestigt. Dann, ca. 2000 vor Christus begannen die Menschen, Hämmer aus Metall zu fertigen. und die Befestigung zu perfektionieren. Hier, in der Bronzezeit, begannen sich auch spezielle Hammer für spezielle Zwecke herauszukristallisieren.

Ein Hammer besteht standardmäßig aus einem Kopf, dessen Material sich nach der Verwendung des Hammers richtet, und einem Stiel. Der Stiel wird in eine Bohrung, dem Auge, am Schwerpunkt des Kopfes eingepasst. Das Ende des Hammerkopfes läuft meist keilförmig in einer Finne oder Pinne aus.

Qualitätsmerkmale für Hämmer

Das wichtigste Qualitätsmerkmal für einen Hammer ist der feste Sitz des Stieles im Hammerkopf. Ein Hammerstiel kann aus Holz, Kunststoff oder auch FIberglas bestehen. Er sorgt für eine hohe Schlagkraft, aber auch eine gute Dämpfung Ihres Schlages. Die Dämpfungseigenschaft des Stieles ist wichtig, damit Sie Ihr Handgelenk beim Hämmern schonen. Als Faustregel gilt: Je schwerer der Hammer, desto länger sollte der Stiel sein. Die Verarbeitung des Hammerkopfes ist ein drittes wichtiges Merkmal für Qualität. Er sollte auf keinen Fall einen Anflug von Rissen zeigen, denn dann kann der Hammer schnell brechen und stellt ein großes Verletzungsrisiko dar. Achten Sie beim Hammerkauf auf die DIN-Zertifizierung. Nach Din-Normen hergestellte Hämmer sind geprüft auf Werkstoff, Ausführung, Stielbefestigung und Härte.

Welcher Hammer für welche Arbeiten? – Die Arten von Hämmern

Es gibt viele verschiedene Hammer-Arten. Die gebräuchlichsten und ihre Anwendungsgebiete wollen wir kurz vorstellen.

Schlosserhammer

Einen Schlosserhammer finden wir eigentlich in jedem Haushalt. Es ist der klassische Hammer, den wir als Schlagwerkzeug benutzen, um zum Beispiel einen nagel in die Wand zu schlagen. Je nach gewünschter Schlagkraft gibt es sie standardmäßig zwischen 50 g und 2 kg. Die ganz leichten Hämmer eigenen sich hervorragend für kleine Drahtstifte, Hammer und die 200g für normale Nägel (bis 100 mm)und dann weiter aufwärts für die größeren Arbeiten, die mehr Schlagkraft erfordern.

Maurerhammer

Einen Maurerhammer brauchen Sie, wenn Sie mit Steinen arbeiten, zum Beispiel Steine ausrichten wollen. Mit der Spitze des Maurerhammers können Steine behauen werden, damit sie die richtige Form bekommen. Der Griff eines Maurerhammers sollte ergonomisch geformt sein, damit er sicher in der Hand liegt, denn er hat eine sehr hohe Schlagkraft. Eine zusätzliche Ummantelung mit Gummi empfiehlt sich. Achten Sie beim Kauf auf die Berliner Form.

Hammer für Zimmermannsarbeiten (Latthammer)

Der Latthammer wird auch Klauenhammer genannt, da eine Seite des Hammerkopfes wie eine Klaue geformt ist. Ihn nutzen vor allem Zimmermänner, da er einerseits zum Einschlagen von Nägeln und andererseits durch die Klaue auch hervorragend zum Aushebeln von Nägeln aus den Werkstoffen geeignet ist. Auch hier empfehlen wir Ihnen, einen Hammer mit ummanteltem Griff zu erwerben

Klopfholz oder Klüpfel

Ein Klopfholz (Schreiner) oder auch Klüpfel (Steinmetz), besteht aus Hartholz und wird vor allem bei Stemmarbeiten eingesetzt. Durch das Material Holz wird beim Schlagen auf die Griffe der Stecheisen oder Stechbeitel, deren Material geschont.

Gummihammer

Einen Gummihammer sollten Sie wählen, wenn Sie empfindliche Materialien bearbeiten wollen. Damit können zum Beispiel Beschläge an Möbeltüren eingeklopft werden. Aber auch beim Fliesen- oder Steinplatten-Verlegen tut der Gummihammer beste Dienste. Immer, wen etwas nicht splittern oder brechen soll, ist ein Gummihammer ideal. Achten Sie darauf, dass der Gummihammer einen Holzstiel hat, denn so ist er erstens leichter im Gewicht und zweitens ist besser zu erkennen, ob der Kopf noch fest auf dem Stiel sitzt. Sonst wird der Gummihammerkopf schnell zum gefährlichen Geschoss.

Fäustel – Der Hammer für die Steinbearbeitung

Steinmetze bezeichnen ihre Hämmer als Fäustel. Der Begriff leitet sich höchstwahrscheinlich von der Faust ab, denn ein Fäustel hat meist zwei rechteckige Bahnen und keine keilförmig zulaufende Spitze. ER wird vor allem dazu genutzt, um die Meißel zur Bearbeitung der Steine zu führen und auf diese Schlagkraft auszuüben. Der Hammer der Steinmetze kann mit Aufsätzen auch zu einem Gummihammer gewandelt werden.

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