Blindnieten

Blindnieten - bewährte Technik in neuem Gewand

Die Niete ist nach dem Nagel das wohl älteste Verbindungsmittel der Welt, ihr Einsatz lässt sich bis ins Altertum zurück verfolgen.

 

Das Prinzip ist denkbar einfach:

Die zu verbindenden Bauteile erhalten Bohrungen durch die ein etwas dickerer Nagel (die Niete) geführt wird, der leicht vorsteht. Nun wird die Spitze zu einem Kopf (dem

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Schließkopf) verformt, der die Teile sicher verbindet.

Heutzutage wird diese klassische Vollniet-Verbindung nur noch in Bereichen eingesetzt in denen die Werkstücke hohen Dauerschwingbelastungen ausgesetzt sind, also z.B. im Schiffs- oder Flugzeugbau. Ansonsten wird sie meistenteils durch Schweiß ? oder Schraubverbindungen ersetzt.

In den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte nun ein pfiffiges US-amerikanisches Unternehmen die Idee eine Niete zu entwickeln bei der der Schließkopf von der Vorderseite aus verformt werden könnte. Dies sollte es ermöglichen Werkstoffe dauerhaft miteinander zu verbinden ohne den Zugang zur Rückseite der Bauteile zu benötigen, beispielsweise zur Verbindung von Blechen miteinander oder auf einer Metallunterkonstruktion:

Die Blindniete war geboren!

Die Konstruktion ist so simpel wie genial:

Die Verformung des Schließkopfes geschieht nicht auf der Materialrückseite durch Druck, sondern von Vorn durch Zug.

Die Niete besteht neben dem eigentlichen, hohlen Nietkörper mit Kopf an der Vorderseite aus einem längeren, durchgesteckten Dorn mit Kopf am hinteren Nietende, der mit einer Sollbruchstelle versehen ist, daher auch die selten verwendete Bezeichnung Zugdornniete.

Bei Theo-Schrauben erhalten Sie spezielle Blindnietzangen mit denen sich der Dorn in die Zange ziehen lässt wobei sich das Material auf der Rückseite aufwirft und den Schließkopf formt. Bei Erhöhung der Zugkraft reißt der Dorn schließlich an der Sollbruchstelle.

Das klingt nun Alles sehr nach ?Sie müssen erst den "Nippel durch die Lasche ziehen" aber vielleicht erklärt es sich besser wenn Sie sich die Technik von Hohlraumdübeln vergegenwärtigen, dort wird die Metallzange ja durch Eindrehen des Gewindes auf der Plattenrückseite gespreizt.

Heutzutage erfreuen sich Blindnieten sowohl im Heimwerkerbereich als auch in der industriellen Verarbeitung großer Beliebtheit, im Lauf der Zeit kamen zudem noch viele Spezialnieten hinzu:

Blindnietschrauben- und Muttern z.B. eignen sich um Bauteile geringer Wandstärke mit Gewinden auszustatten.

Die Verarbeitung ist einfach, geräuscharm, schnell und preiswert.

Im Sortiment von Theo-Schrauben finden Sie verschiedenste Modelle für die unterschiedlichsten Ansprüche zu fairen Preisen.

GESIPA

Gegründet 1955 in Walldorf bei Frankfurt, spezialisierte sich die GESIPA GmbH sehr früh auf die Herstellung und Weiterentwicklung von Produkten rund um die Blindniettechnik.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das mittelständig geprägte Traditionsunternehmen  zu einem führenden Hersteller von Blindnieten, Blindnietgeräten und Kaltfließpressteilen.

Heute ist das Unternehmen  in der Lage, komplette Systemlösungen für alle denkbaren Verbindungsprobleme anzubieten: Sie werden in Europa wohl kaum einen Pkw ohne GESIPA-Technik finden können!

Obwohl GESIPA inzwischen weltweit mit 7 Produktionsstätten u.A. in den USA, England und Brasilien operiert, werden die bekannten Nietwerkzeuge bis heute ausschließlich in Deutschland produziert.

Bei Theo-Schrauben erhalten Sie die Blindnieten, -Muttern und -schrauben in unterschiedlichen Ausprägungen, Materialien, Formen, Längen und auch Farben.

- und den berühmten Flipper, stets Garant für zügiges und angenehmes Arbeiten, den haben wir natürlich auch.

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