DIN 472

Unter der DIN 472 findet man Sicherungsringe für Bohrungen. Diese Ringe sind Sicherheitselemente für Bohrungen mit vielseitiger Verwendung. Sicherungsringe der DIN 472 können große Axialkräfte zwischen der Nut, in der der Ring montiert ist und dem Maschinenelement übertragen.

Anwendung

Die Ringe der DIN 472 kommen zum Einsatz, wenn es gilt, Wälzlager längs der Achse zu sichern. Die

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Sicherungsringe halten dabei auch hohen Kräften stand. Sie sind extra für Wellenuten konstruiert worden. Auch bei Bolzen oder in Bohrungen wird die Lagesicherung durch den Ring angewendet.

Montage

Der Sicherungsring wird häufig mithilfe von Zangen nach DIN 5256 (Sicherungsringzangen für Bohrungssicherungsringe) montiert und demontiert. Dabei findet eine Kraftübertragung vom andrückenden Maschinenteil auf die jeweilige Nutwand statt. Bei der Montage gilt es zu beachten, dass die Bohrungssicherungsringe nicht überspreizt werden.

Material

Wir bieten Ihnen die Bohrungssicherungsringe aus Edelstahl, Federstahl blank und Federstahl zinklamellenbeschichtet.

Edelstahl

Im Vergleich zu anderen Stahlsorten zeichnet sich Edelstahl durch seine hohe Reinheit aus. Er ist besonders korrosionsbeständig und eignet sich daher hervorragend für den Einsatz im Außenbereich.

Federstahl blank

Federstahl besitzt im Vergleich zu anderen Stahlsorten eine höhere Festigkeit. Jedes Bauteil aus Federstahl weist eine bestimmte Elastizität auf. Diese Elastizität sorgt dafür, dass das Bauteil verformt werden kann, um danach ohne bleibende Deformierung in den Ausgangszustand zurückzukehren.

Federstahl zinklamellenbeschichtet

Um Bauteile aus Federstahl beständiger gegenüber Korrosion zu machen, wird eine Zinklamellenbeschichtung aufgebracht. Es handelt sich dabei um nicht-elektrolytisch aufgebrachte Beschichtungen, die einen guten Korrosionsschutz leisten. Die Überzüge bestehen aus einer Mischung von Zinklamellen und Aluminiumlamellen.

DIN 472 Skizze