Einschlaganker

Einschlaganker sind eine spezielle Dübelart, die sich besonders für den Einsatz in Vollbaustoffen wie Beton, Naturstein oder Vollziegeln eignet. Das Besondere am Einschlaganker ist, dass sie mit einem Werkzeug eingeschlagen werden, sich dann eine Ankerhülse aufspreizt und sich gegen die Bohrlochwand verspreizt. Damit kann ein Einschlaganker nict nur bei EInfachbefestigungen, sondern vor

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allem bei nichttragenden Mehrfachbefestigungen zum Einsatz kommen. Gerade in der Gebäudetechnik, zum Beispiel bei Rohrleitungen, Kabeltrassen, Lüftungssystemen oder auch Prinkleranlagen setzt man diese speziellen Dübel häufig ein.

In der EU-Zulassung heißt es zum Verwendungszweck, dass die Anker bei Befestigungen vorzusehen sind „bei denen ein Versagen der Verankerungen zu einer Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen und/oder erheblichen wirtschaftlichen Folgen führt“. Wir führen für Sie qualitativ hochwertige und für den professionellen Einsatz taugliche Einschlaganker renommierter Hersteller wie Fischer oder Mungo. Sollten Sie ein spezielles Produkt nicht in unserem Online-Shop finden können, dann sprechen bzw. rufen Sie uns gern an.

Einschlaganker – Aufbau und Wirkprinzip

Einschlaganker werden nicht nur in der Großindustrie, sondern auch im Baugewerbe eingesetzt. Vor allem Deckenabhängungen oder beim Setzen von Pfosten oder Füßen in den Boden nimmt man sie gern. Sie bestehen aus einem Einschlagstift dun einem passenden Gegenstück. Der Einschlagstift wird im Boden versenkt und ist zumeist aus Stahl. Er läuft spitz zu und wird nach oben hin immer breiter. Das Ende sieht aus wie ein Rechteck oder Quadrat, was später herausragt. Pfosten oder Fuß werden dann in diese teil des Ankers eingehangen. Das Gegenstück wird dann am Pfosten befestigt uns auf den Einschlaganker gesetzt. Dies ist nur eine Variante des Einsatgebietes von Einschlagankern.

Wie setze ich einen Einschlaganker ein?

Zunächst bohrt man wie für fast alle Dübel, ein Loch. Da wir hier in feste Materialien wie beispielsweise Beton bohren, empfiehlt es sich, mit einem Schlagbohrer zu arbeiten. Nach dem Bohren saugen Sie das Loch gründlich aus. Der Einschlaganker wird nun in das Loch eingesetzt und mit einem speziellen Einschlagwerkzeug fest eingeschlagen. Dadurch wird der innenliegende Stift nun aufgespreizt und gegen die Bohrlochwand gedrückt und so verspannt, dass es bombenfest sitzt. Achten Sie darauf, dass die Einschlaggeräte bzw. Maschinensetzgeräte direkt auf dem Rand des Stahlankers aufsitzen. Nun können Sie das entsprechende Gegenstück, welches Sie für Ihre Zwecke benötigen einschrauben. Dies können Gewindestangen sein, aber auch Haken oder Rohrschellen.

Schwieriger ist es, den Einschlaganker wieder zu entfernen. Meist hilft da nur ein Ausbohren, wobei ein komplettes Ausbohren sich womöglich nicht realisieren lässt. Es hilft, wenn man das Gehäuse von einer Seite her bis zur Kerbung wegbohrt. Nimmt man nun einen sehr stabilen Schraubendreher und eine Rohrzange und biegt den verbliebenen Rest des Dübels zusammen, kann man ihn mit der Rohrzange herausziehen. Dies ist nur ein Tipp, der nicht unbedingt bei allen Einschlagankern funktionieren muss. Die Dinger sind ja genau dafür da, einfach für immer und ewig fest im Material zu sitzen und mittlere bis schwere Lasten zu tragen.

Einschlaganker – die Vorteile auf einem Blick

  • Sie sind für ungerissenen und gerissenen Beton zugelassen.
  • Die Montage des Ankers mit Innengewinde hat eine geringe Einbindetiefe, damit geringe Bohrzeit und ist sehr wirtschaftlich.
  • Einfache Montage durch Setzgeräte.
  • Für Mehrfachbefestigungen von nichttragenden Systemen geeignet
  • hoher Feuerwiderstand
  • hohes Maß an Sicherheit
  • Handelsübliche metrische Schrauben und Gewindestangen können eingesetzt werden

Da die Hülse über ein metrisches Innengewinde verfügt, ist sogar die Aufnahme von Gewindestangen möglich. Das passende Einschlagwerkzeug haben wir bei Theo-Schrauben selbstverständlich ebenso für Sie im Angebot wie Gewindestangen in den entsprechenden Stärken.

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